Bei der zweiten Langschleppenprüfung hatten sich insgesamt 6 Teilnehmer gemeldet.
Gemeldet waren ein Nova Scotia Duck Tolling Retriever und zwei Weimaraner Kurzhaar und drei Labrador Retriever. Zwei Hundeführer hatten keinen Jagdschein.

Die Prüfung wurde in dem Revier Kirchen-Wehbach des Forstamtes Altenkirchen durchgeführt, welches wir dankenswerterweise benutzen durften, recht herzlichen Dank. Der zuständige Revierbeamte, Herr Groß, war über einen längeren Zeitraum anwesend, um uns bei der Anlage der Schleppen behilflich zu sein.

Alle Hunde brauchten weniger als zehn Minuten für die Ausarbeitung der Schleppe, selbst bei 1500m oder 1200m. Lediglich ein Hund brauchte eine längere Arbeitszeit denn er musste ein weiteres Mal angesetzt werden. Trotzdem ging der Hund nicht in die Tiefe der Schleppe und kam immer wieder ohne das Schleppwild zurück, nicht bestanden. Vielleicht mochte er den intensiven Schwarzwildgeruch nicht, wer weiss.

Die Richter bedanken sich für das vorbildliche Verhalten und wünschen weiterhin Erfolge bei der Arbeit mit dem Hund.

Jörg Kampkötter, Bernd Steup, Jochen Karrenberg

Zu der diesjährigen Frühjahrslangschleppe sind insgesamt 17 Hunde gemeldet worden. Dies waren acht Labrador Retriever und drei Labrador und drei Golden Retriever und zwei Deutsch Drahthaar und ein Mischling (Labrador/Pointer).Von den Hundeführern hatten lediglich vier keinen Jagdschein.

Aufgrund der vielen Meldungen wurden zwei Prüfungsgruppen gebildet, die dann in verschiedenen Revieren geprüft wurden und zwar in Niederroßbach und in Dreisbach.
Recht herzlichen Dank an alle beteiligten Pächter für die freundliche Unterstützung und die Bereitschaft uns die Reviere zur Verfügung zu stellen.

Aus der Gruppe Niederroßbach hat ein Hund nicht bestanden, er meinte mit dem ausgelegten Kanin weiter durch den Wald gehen zu müssen. Auf seinem Irrweg überquerte er zweimal eine weit entfernte Straße, um dann schließlich doch wieder in die richtige Abteilung zu kommen und dort von dem wartenden Hundeführer, allerdings ohne Kanin, in Empfang genommen zu werden.

Aus der Gruppe Dreisbach hat ebenfalls ein Hund nicht bestanden, da er sich für das gesehene und um ihn herum bogenschlagende Rehwild mehr interessierte, als die Duftspur die Herrchen ihm zeigte.

Nach einem kurzen Nieselregen zu Beginn der Prüfung hatten wir dann doch noch einen recht trockenen Tag, allerdings mit recht heftigem Wind.

Jochen Karrenberg

Bericht über die Langschleppenprüfung am 09.04.2016

Am Samstag, den 09.04.2016, trafen sich neun Hundeführer/innen und einige Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein, allerdings sehr kühler Luft, in Emmerichenhain zur Langschleppenprüfung in den Revieren um Niederrossbach.

Nach Erledigung der erforderlichen Formalitäten ging es zu den Parzellen in denen die Hunde ihr Können unter den kritischen Blicken der Zuschauer und der Richter beweisen konnten. Nachdem die ersten vier Hunde erfolgreich ihr Können unter Beweis gestellt hatten wurde ein anderer Revierteil aufgesucht. Auch dort konnten drei weitere Hunde auf der 800m Schleppe sich erfolgreich zeigen.

Für die beiden 1.500 m Schleppen fuhren wir in ein weiteres Revier, um dort unter gleichartigen Bedingungen mit der Prüfung fortzufahren. Der erste dieser Prüflinge kam zügig zum ausgelegten Kanin, nahm es auf und ging dann mit ihm im Revier umher, anstatt zum Startpunkt zurückzukehren. Nachdem die vorgegebene Prüfungszeit überschritten war machten sich mehrere Teilnehmer auf die Suche nach diesem Hund. Nach einer längeren Suche kreuzten sich dann zufällig der Weg des Hundes mit dem Weg eines Richters, wobei der Hund immer noch das Kanin spazieren führte. Der Hund zeigte deutlich seine Freude darüber nun wieder Kontakt zu bekannten Menschen gefunden zu haben. Anschließend absolvierte der weitere Hund erfolgreich die 1.500 m Schleppe.

Es haben somit acht Hunde die Langschleppenprüfung bestanden.

Das Richterkollegium, bestehend aus Horst Müller und Bernd Steup und Jochen Karrenberg, bedankt sich auch im Namen der Hundeführer recht herzlich bei den Pächtern die diese Reviere zur Verfügung gestellt haben und auch überwiegend bei der Prüfung anwesend waren.

Jochen Karrenberg
Prüfungsleiter

Am Samstag, den 27.8.2016 hatte der JGV Westerwald e.V. zur Langschleppenprüfung eingeladen. Durch das Forstamt Altenkirchen war wieder das Revier Kirchen- Wehbach dankenswerterweise zur Verfügung gestellt worden.

Pünktlich um 9.00 Uhr konnten am vereinbarten Treffpunkt die Teilnehmer und mitgereisten Zuschauer von Prüfungsleiter Jochen Karrenberg, den Richterkollegen und dem zuständigen Revierbeamten Wolfgang Gross begrüßt werden. Zur Prüfung traten 7 Gespanne auf Schleppen von 1200m und 800m an.

Da die Temperaturen schon früh morgens Richtung 30 Grad kletterten, begab man sich zügig in den vorgesehenen Revierteil, um mit der Arbeit zu beginnen. Die Schleppen wurden alle im Wald gezogen, wo die Temperaturen noch erträglich waren, allerdings im Laufe der Prüfung stetig anstiegen. Das Waldrevier stellte durch den dichten unterschiedlichen Bewuchs und die Höhenunterschiede für die Arbeit der Hunde eine große Herausforderung dar.

Begonnen wurde mit den 1200m Schleppen, welche von einem Richter mit Unterstützung des ortskundigen Revierbeamten Wolfgang Gross, gezogen worden. Diese beiden Schleppen wurden von den ersten 2 Hunden zur Freude der Führer erfolgreich in kurzer Zeit gearbeitet.

Anschließend wurden für weitere 5 Hunde 800m Schleppen gezogen. 3 Hunde meisterten diese Schleppen mit Bravour. Eine noch junge Hündin ließ sich wohl verleiten und einer anderen fehlte aufgrund Läufigkeit die nötige Konzentration. Aber beide Hündinnen werden diese Aufgabe bei der nächsten Prüfung erneut angehen und dann sicher erfolgreich beenden.

Insgesamt war es jedes Mal spannend, nicht nur für die Hundeführer, wenn der Hund geschnallt wurde. Zunächst das Warten auf den Funkspruch, ob der Hund das Stück gefunden und aufgenommen hat und dann das Warten, ob der Hund das Stück dann seinem Hundeführer zuverlässig bringt. Jedes Mal, wenn Hund mit Stück im Fang in Sichtweite kam, war die Freude beim Hundeführer groß.

Gekennzeichnet war die gesamte anspruchsvolle Prüfung, welche aufgrund der Temperaturen von den Hunden, Hundeführern und schleppenziehenden Richtern viel verlangte, von einer sehr familiären Atmosphäre. Diese zeigte sich vor allem dabei, dass sich alle jeweils auch über die gute Arbeit der anderen Hunde ehrlich freuten.

Da die Hunde zügig gearbeitet haben, war die die Prüfung gegen 13.00 Uhr beendet und man begab sich nach Katzwinkel in den Landgasthof Schneller. Der dortige schattige und luftige Biergarten war genau der richtige Ort, um sich erst mal mit kalten Getränken zu erfrischen. Auch die Hunde fanden im Schatten auf der Wiese Plätze zum Erholen.

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Nach Überreichung der Prüfungsurkunden stärkte man sich noch bei Schnitzel und frischen Kuchen.

Obwohl die meisten Teilnehmer noch eine weite Rückfahrt hatten, saß man noch eine Weile bei guten Gesprächen und Gedankenaustausch, natürlich über " die besten Freunde", zusammen. Zum Abschluss war klar, dass dies nicht die letzte gemeinsame Prüfung war, man trennte sich mit dem Versprechen, sich im nächsten Jahr wieder zusehen.

Die Hundeführer bedankten sich für diese gut organisierte und durchgeführte Prüfung beim JGV Westerwald und dem Prüfungsleiter Jochen Karrenberg sowie den Richtern Martina Haas und Frank Fischer.

 

 

1200m Schleppe:
Labrador Spirit of Passion Emmete, Maike Teetz- Kramer, Ahlen
Labrador Retriever Aldagessem's Bold Henry, Reinhard Budde, Dortmund

800m Schleppe:
Golden Retriever Natural Gamefinder Best of Indiana, Maike Teetz- Kramer, Ahlen
Golden Retriever Golden Worker Challenge Indiana, Helmut Schröder, Hamm
Labrador Retriever Banu vom Velthover Winkel, Thomas Brinkhöfer, Essen

Kathrin Stehle

Weitere Eindrücke von der Langschleppenprüfung finden Sie in der Galerie

Am 13. März führte der JGV-Westerwald e.V. wieder eine Bringtreuepüfung durch.

Am Treffpunkt Tennisheim in Beselich trafen sich pünktlich um 9.00 Uhr Richter, Teilnehmer und Zuschauer. Wie auch in den Vorjahren, hatten die Revierpächter Manfred und Rudi Kaiser wieder ihr Revier für die Prüfung zur Verfügung gestellt.

bringtreue16 10Angetreten zur Prüfung waren zwei Gespanne, ein Deutsch Langhaar Rüde und eine Weimaranerhündin. Da es sich bei der Bringtreueprüfung um eine schwierige Prüfung handelt, weil der Führer nach dem " Voran"- Befehl keinerlei Einfluss auf den Hund mehr hat, war auch bei den erfahrenen Hundeführern eine gewisse Spannung zu spüren.

Prüfungsleiter Rudi Kaiser begrüßte alle herzlich und wies nochmal darauf hin, dass nach dem Schicken der Hund selbstständig den ausgelegten Fuchs finden, aufnehmen und dem Führer bringen muss. Dies muss innerhalb von 20 Minuten geschehen. Obwohl allen Teilnehmern bekannt, erinnerte er daran, dass kein "Apport"- Befehl gegeben werden darf. Die Füchse wurden bereits um 7.00 Uhr gemäß der geltenden Prüfungsordnung ausgelegt, so dass man sich direkt zu den Startpunkten begeben konnte. Das Wetter präsentierte sich mit 4 Grad recht kühl und der leichte Nord- Ostwind war für die Hunde ungünstig, da sie mit Nackenwind ihre Arbeit beginnen mussten. Das ausgesuchte Prüfungsgelände war geprägt von einem zwar lichten aber unübersichtlichen Laubholzbestand mit teilweise Brombeerbewuchs.

Nachdem sich 2 Richter in der Nähe der ausgelegten Füchse positioniert hatten, um dort die Arbeit der Hunde beurteilen zu können, begann für das erste Gespann die Prüfung. Das Schnallen der Hunde wurde dabei auch von den Zuschauern aus angemessener Entfernung verfolgt. Vor allem Richter und Führer warteten gespannt, ob und wann der Vierläufer den ausgelegten Fuchs wittert, aufnimmt und dem Führer zuträgt. Wobei die Vierläufer sich dabei komplett ausserhalb des Sichtfeldes befand, was natürlich die Spannung erhöhte.

ff bt1Das erste Gespann meisterte die Aufgabe ohne Probleme innerhalt kürzester Zeit und die Freude über die gute Arbeit war groß. Die Hündin des zweiten Gespannes witterte und fand zwar den Fuchs, nahm diesen aber nicht auf, so dass die Prüfung leider nicht bestanden wurde.

Anschließend begab man sich zusammen in den Nassauer Hof in Besenich. Dort fanden bei wärmenden Kaffee und Tee noch rege Gespräche statt und die Prüfungsurkunde wurde dem erfolgreichen Gespann übergeben.

Somit ein Waidmannsheil dem Suchengespann Deutsch Langhaar Boss vom Stockey mit Führer Frank Fischer. Ein herzliches Dankeschön nochmal an die Revierinhaber und die Richter.

Kathrin Stehle

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